Kapelle auf dem St. Nikolaihof

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Kir­che auf dem Nikolaihof

Will­kom­men zur vier­ten Sta­ti­on, der Kapel­le auf dem St. Nikolaihof.

Der St. Niko­lai­hof ist eine his­to­ri­sche Sehens­wür­dig­keit von her­aus­ra­gen­dem Rang. Er wur­de im 13. Jahr­hun­dert als Hos­pi­tal für Lepra­kran­ke gegrün­det und dien­te als Pfründ­ner­an­stalt, in der Unter­kunft, Ver­pfle­gung, Klei­dung und Seel­sor­ge gebo­ten wur­den. Etwa ab 1500 wur­de er als Alters­heim genutzt. Meh­re­re Wohn- und Wirt­schafts­ge­bäu­de aus dem 14. bis 18. Jahr­hun­dert grup­pie­ren sich um die goti­sche Kapel­le. Heu­te ist der St. Niko­lai­hof ein idyl­li­scher Ort zum Woh­nen. In den bei­den ehe­ma­li­gen Män­ner­häu­sern ist die Büche­rei der Samt­ge­mein­de Bar­do­wick untergebracht.

360° Innenaufnahmen

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Die Geschichte der Kapelle auf dem St. Nikolaihof

Die Back­stein­ka­pel­le in der Mit­te der Anla­ge wur­de um 1420 – sehr unge­wöhn­lich für eine Lepra­ka­pel­le – mit einem Turm aus­ge­stat­tet.  Eini­ge Jah­re spä­ter wur­de das Kir­chen­schiff erhöht, und die Kapel­le erhielt eine rei­che Aus­stat­tung an Altä­ren (nicht mehr vor­han­den), Glas­fens­tern und lit­ur­gi­schen Gerät. Die Stadt Lüne­burg als Betrei­ber des Lepra­hos­pi­tals stell­te sich mit der nun weit­hin sicht­ba­ren reprä­sen­ta­ti­ven Anla­ge als rei­che Stadt und Wohl­tä­ter für ihre Bür­ger dar.

Zur Archi­tek­tur:

  • Kapel­le erbaut im 14. Jahrhundert
  • Beson­der­heit: Lepra­ka­pel­le mit Turm
  • Sepa­rees für die Leprakranken
  • Glas­fens­ter zei­gen den Hei­li­gen Niko­laus und eine Kreuzigungsszene

360° Details im Fokus

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Wei­te­re Infor­ma­tio­nen

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Zur Bedeutung

Der Niko­lai­hof in Bar­do­wick spielt eine wich­ti­ge Rol­le in der Geschichts­for­schung der Lepra-Hos­pi­tä­ler in Deutsch­land und ist eine der am bes­ten erhal­te­nen Anla­gen. Als Zeug­nis einer längst ver­gan­ge­nen Zeit und einer beson­de­ren Für­sor­ge für die Lepra­kran­ken ist der Niko­lai­hof ein wich­ti­ger Teil des kul­tu­rel­len Erbes von Bardowick.

  • Far­bi­ge Glas­fens­ter (15. und 16. Jahrhundert)
  • Wei­he-Inschrift 1435 über der Orgel
  • Im Kern mit­tel­al­ter­li­che Orgel
  • Kan­zel (1666)
  • Kan­zel­uhr (ver­mutl. 18. Jahrhundert)
  • Kron­leuch­ter (1600)

St. Nikolaihof um 1800

  1. Pas­to­rat / Organistenhaus
  2. Bäl­ger­tre­ter­haus
  3. noch nicht existent
  4. Frau­en­haus
  5. Kapel­le
  6. neu­es Männerhaus
  7. altes Män­ner­haus
  8. Pfründ­ner­haus
  9. Pfründ­ner­haus
  10. Pro­vi­so­ri­at

St. Nikolaihof heute

  1. Wohn­haus
  2. Wohn­haus
  3. Wohn­haus
  4. Wohn­haus
  5. Kapel­le
  6. Büche­rei
  7. Büche­rei
  8. Wohn­haus
  9. Wohn­haus
  10. Wohn­haus